Bitcoin ist eine Pionier-Spezies

Aus dem Original „Bitcoin is a pioneer species“ von Brandon Quittem, erschienen auf seinem Blog. Übersetzt von BitBoxer, Lektorat durch DerGeier.


Wie kolonisiert das Leben zum ersten Mal eine trostlose Umgebung?

Nehmen wir an, ein Vulkan bricht aus und löscht alles Leben auf einer Insel aus. Ist diese Insel zur Verwüstung verurteilt? Zum Glück nicht, denn es gibt „Pionierarten“, die nach einer Störung oder wenn die Umwelt zu rau ist um von anderen Arten besiedelt zu werden, kahle Flächen besiedeln.

Pionierarten sind in der Regel robuste Pflanzen und Flechten mit geringen Bodenansprüchen. Sie reisen in der Regel auf dem See- oder Luftweg mit vom Wind verwehten Samen (oder Sporen), die zufällig auf Neuland landen. Sie genießen die konkurrenzfreie Umgebung, produzieren ihre eigene Nahrung durch Photosynthese und gründen, wenn sie erfolgreich sind, ein neues Ökosystem.

Nachdem sie in einem unberührten Ökosystem Wurzeln geschlagen hat, verändert die Pionierart langsam ihre Umgebung und schafft so die Voraussetzungen für komplexere Organismen, die sich der Gruppe anschließen. Es dauert nicht lange, und das einst karge Ödland wird zu einer Oase des Lebens.

Im Bitcoin-Ökosystem sind Miner Pionierarten, die in der Lage sind, Energiewüsten überall innerhalb des „Hash-Horizonts“ zu besiedeln, einschließlich des Nordpols, der Vulkane und sogar des Weltraums. Nachdem sie eine Symbiose mit Energieproduzenten eingegangen sind, wird das Ökosystem positiv verändert und zieht anspruchsvollere Verbündete an.

Die kleine Störung durch Bitcoin-Miner, die ein neues Gebiet besiedeln, verändert die lokalen ökologischen Anreize.

„Große Bäche fließen aus kleinen Quellen, hohe Eichen wachsen aus kleinen Eicheln.“

Betrachte Bitcoin-Miner als Keimzellen für Zitadellen. Sie mögen jetzt noch unscheinbar sein, aber mit genügend Zeit kann ein einfacher Mining-Betrieb ein karges Ödland in eine Oase des menschlichen Aufblühens verwandeln.

Ökologie als Bezugsrahmen für das Verständnis von Bitcoin

Ökologen konzentrieren sich häufig auf Störungen, definiert als „vorübergehende Veränderungen der Umweltbedingungen, die eine ausgeprägte Veränderung in einem Ökosystem verursachen“. Das Ziel ist es, vorherzusagen, wie ein System auf eine Störung reagieren wird, die möglicherweise durch eine Veränderung der Anreize verursacht wird.

In diesem Artikel werden wir das Bitcoin-Mining durch die Brille der Ökologie betrachten. Wir werden untersuchen, wie sich Bitcoin-Miner und die Energiemärkte gegenseitig beeinflussen. Wenn sich die Anreize im System verschieben, können wir anfangen zu theoretisieren, wie das System reagieren könnte.

Ökologische Abfolge

Aus ökologischer Sicht geht es im Leben vor allem darum, Energie nutzbar zu machen.

Energie ist neben Nahrung, Wasser und Unterkunft ein Beispiel für „begrenzende Faktoren“, die verhindern, dass sich einzelne Organismen, Populationen oder ganze menschliche Zivilisationen ins Unendliche vermehren.

So kann beispielsweise eine Elchherde nur so groß werden, wie es ihr Nahrungsangebot (meist Gras) zulässt.

Betrachtet man die Geschichte auf einer geologischen Zeitskala, so kann man wichtige Durchbrüche bei der Nutzung von Energie erkennen. Jeder dieser Durchbrüche stellte einen energetischen Wendepunkt in der Evolutionsgeschichte dar.

Große Durchbrüche bei der Nutzung von Energie:

  • Die „Sauerstoffrevolution“ (vor 3 Milliarden Jahren) – Die ersten Organismen (Cyanobakterien) lernten, wie sie die Energie der Sonne nutzen konnten, um durch Photosynthese Nahrung zu erzeugen. Diese Organismen stießen Sauerstoff aus, der ihre Umwelt radikal veränderte. Dies war das erste Beispiel für Ökologie in der Praxis.
  • Die Entstehung der Eukaryoten (vor 2,1 Milliarden Jahren) – Komplexes Leben, einschließlich Pflanzen und Tiere, entstand schließlich. Die führende Theorie besagt, dass die Evolution durch „Endosymbiose“ erfolgte, bei der ein Organismus einen anderen frisst und beide zu einem einzigen Organismus verschmelzen. Dieser neue Organismus enthält zwei Organellen, von denen eine das Mitochondrium (das Kraftwerk der Zelle) ist. Dieser glückliche Zufall war eine Voraussetzung für die kambrische Explosion.
  • Homo Sapiens (vor 300.000 Jahren) – Der Mensch ging von der Holzverbrennung (Biomasse als Brennstoff) zur Domestizierung von Tieren für die Landwirtschaft über. Während der industriellen Revolution machten wir uns dann die dichte Energie von Kohle, Erdöl und Erdgas (Kohlenwasserstoffe) zunutze, was die Dampfmaschine ermöglichte. In dem Maße, in dem sich unsere Fähigkeit, Energie nutzbar zu machen, verbesserte, verbesserten sich auch unsere Werkzeuge und unsere Lebensqualität. Wir hatten Zeit für Freizeit, die Menschen spezialisierten sich, und der Handel explodierte. Mit jedem energetischen Fortschritt erhöhte sich die Tragfähigkeit unserer Spezies dramatisch.

Die Nutzung von Energie ist eine Voraussetzung für das Aufblühen des Menschen.

Nur weil wir mit einem Konzept vertraut sind, heißt das noch lange nicht, dass wir es auch wirklich verstehen. Bitcoin, Energie, Elektrizität und die Komplexität ihrer Beziehungen sind gute Beispiele dafür.

Es gibt heute ein populäres Narrativ, das in etwa so lautet: „Wir müssen unseren Energieverbrauch reduzieren, sonst zerstören wir unseren Planeten und alle Menschen auf ihm.“ In ähnlicher Weise kritisieren Reporter Bitcoin als „Energieverschwendung“, was zeigt, wie wenig sie von den Energiemärkten und dem Wert, den Bitcoin bietet, verstehen. Um fair zu sein, es ist nicht leicht zu verstehen.

Bitcoin-Mining ist alles, was du nicht über Energie verstehst, kombiniert mit allem, was du nicht über Bitcoin verstehst.

Unsere Fähigkeit, Energie nutzbar zu machen, ist eine Voraussetzung für menschliches Wohlergehen. Energie hat es den Menschen ermöglicht, überall auf der Erde zu leben, ohne an Hitze, Kälte oder Naturkatastrophen zu sterben. Sie versorgt unsere Krankenhäuser, ermöglicht den Transport und sorgt für Ernährungssicherheit.

„Es gibt keine optimistische Version der Zukunft, in der die Menschheit nicht wesentlich mehr Energie verbraucht als heute.“

Bitcoin-Mining und der Fall für mehr Energie

Das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt steht in direktem Zusammenhang mit dem Pro-Kopf-Energieverbrauch. Auch wenn der Vergleich nicht perfekt ist, würde sich an diesem Diagramm nicht viel ändern, wenn wir das Bruttoinlandsprodukt durch „Lebensstandard“ ersetzen würden. Wenn dir etwas daran liegt, das Leben für alle Menschen auf dieser Erde zu verbessern, solltest du dich  für die Nutzung von mehr Energie einsetzen, nicht von weniger.

Bitcoin Net Zero von Ross Stevens und Nic Carter

Ökosystem-Ökologie: Wüsten versus Regenwälder

In der Ökosystem-Ökologie untersuchen wir, wie Energie durch ein System fließt. Wie viel Sonnenenergie wird eingefangen, wie viel Nahrung steht zur Verfügung, wer frisst wen und was passiert, wenn etwas stirbt.

Energie (Nahrung) ist in den meisten Ökosystemen der begrenzende Faktor. Die meisten Nahrungsketten bestehen aus drei oder vier trophischen Ebenen.

Trophische Hierarchie (vereinfacht)

Die Grundlage aller Ökosysteme sind die „Primärproduzenten“, bei denen es sich hauptsächlich um Pflanzen handelt. Diese Organismen erzeugen ihre eigene Energie, in der Regel durch Photosynthese. Ohne eine robuste Population von Primärproduzenten wird ein Ökosystem eingeengt.

Dann gibt es die „Primärkonsumenten“, in der Regel Pflanzenfresser, die sich von den „Primärproduzenten“ ernähren (zum Beispiel Hirsche, Büffel, Insekten). Ihr begrenzender Faktor ist es, genügend Pflanzen zum Fressen zu finden.

Schließlich gibt es noch die „Sekundärkonsumenten“, das heißt die Raubtiere, die die Pflanzenfresser fressen (zum Beispiel Wölfe, Bären, Adler). Ihr begrenzender Faktor ist die Verfügbarkeit von Beutetieren für die Jagd. Technisch gesehen gibt es noch tertiäre und quartäre Konsumenten, aber wir wollen die Dinge einfach halten.

Warum gibt es in einer Wüste weniger Tiere als in einem Wald?

Wüsten sind durch sehr wenig Regenwasser gekennzeichnet. Für Wüstenpflanzen bedeutet dies, dass Wasser der begrenzende Faktor ist, der ihr Wachstum verhindert. Kakteen reagierten auf diesen evolutionären Druck, indem sie Stacheln (modifizierte Blätter) entwickelten, die die Oberfläche verkleinern und so den Wasserverlust verringern, aber auch um sich vor Tieren zu schützen, die sie fressen könnten. Aufgrund der begrenzten Wasserversorgung können hier nur sehr wenige Pflanzen (Primärproduzenten) überleben.

Pflanzen sind die Grundlage der trophischen Hierarchie, und sie sind in Wüsten sehr begrenzt. Mit sehr wenig Energie (Nahrung) an der Basis der Pyramide können Wüsten nur wenige Primärkonsumenten (Pflanzenfresser) beherbergen. Ein paar Nagetiere, Insekten, Kamele, usw.

Da es kaum Beute (Primärkonsumenten) gibt, ist es nicht verwunderlich, dass Wüsten kaum Raubtiere (Sekundärkonsumenten) wie Schlangen, Kojoten und Straßenläufer beherbergen können.

Vergleiche dies nun mit einem üppigen Waldökosystem. Eine starke Basis von Pflanzen (Primärproduzenten) kann eine exponentiell größere Artenvielfalt in der trophischen Hierarchie aufrechterhalten. Ein Überfluss an Pflanzen ernährt mehr Beutetiere, die wiederum eine gesunde Raubtierpopulation unterstützen können.

Bitcoin’s Proof of Work ist ein darwinistischer Wettbewerb

Warum hat Bitcoin überhaupt Miner? Satoshi benutzte Proof of Work (PoW), um in einem verteilten System unter möglicherweise feindlichen Bedingungen  einen Konsens zu schaffen. PoW wird auch verwendet, um neue Münzen fair und nach einem vorher festgelegten Zeitplan auszugeben.

Satoshi verstand, dass Geldeinheiten eine „fälschungssichere Kostspieligkeit“ aufweisen müssen, das heißt, die Schaffung neuer Geldeinheiten erfordert reale Kosten (Arbeit), die leicht überprüft werden können. Fiat-Geld (einschließlich Proof-of-Stake-Blockchains) ist „kostenfrei“ zu produzieren, was unweigerlich zu einem politisch vereinnahmten Geldsystem führt.

Die Proof-of-Work-Funktion von Bitcoin beruht auf zwei grundlegenden Annahmen:

  1. Thermodynamik – Miner müssen physische Energie (Arbeit) aufwenden, um Hashes zu erzeugen.
  2. Evolutionsbiologie – Menschen sind genetisch darauf programmiert, eigennützig zu sein.

Bitcoin lebt in erster Linie in der digitalen Sphäre. Der Proof of Work ermöglicht es diesem digitalen Organismus, sich mit der physischen Welt zu verbinden, was die thermodynamische Gewissheit schafft, dass die Miner die Arbeit geleistet haben.

Dieses Zusammenspiel ermöglicht es Bitcoin auch, Anreize zu schaffen, um Dinge in der realen Welt zu disruptieren, wie die Energiemärkte. Oder wie Dhruv Bansal sagt: „Bits bewegen Atome“.

Das Bitcoin-Netzwerk bezahlt die Miner für ihre Arbeit. Rationale Wirtschaftsakteure reagieren darauf, indem sie um diese Belohnung konkurrieren.

Wie finden die Miner den besten Standort, die richtigen Maschinen und den optimalen Energiemix? Das weiß niemand. Stattdessen wenden wir uns an den Markt. Wir lassen tausend Blumen blühen, und nur die besten überleben.

Miner suchen ein Gleichgewicht zwischen den Energiekosten und langfristiger politischer Stabilität. Wenn nötig, ziehen sie um, um eine bessere Nische zu finden, in der sie Wurzeln schlagen können. Sie setzen Kapital aufs Spiel und benötigen mehrjährige Zeithorizonte, um rentabel zu sein. Diese Angleichung der Anreize macht die Miner zu guten Partnern für das Bitcoin-Netzwerk.

Betrachtet man das gesamte Ökosystem der Miner, so ist es ein darwinistischer Wettbewerb darum, wer SHA-256-Hashes mit der größten Effizienz erzeugen kann. Diejenigen, die anpassungsfähig sind und die besten Entscheidungen treffen, überleben auf lange Sicht und werden reichlich belohnt. Die Verlierer verlieren ihr Kapital, und ihre Maschinen werden wieder in das Ökosystem zurückgeführt.

Was lehren uns Wölfe und Elche über die Schwierigkeitsanpassung von Bitcoin?

Satoshi brauchte ein anpassungsfähiges System, das plausibel langfristig überleben konnte.

Was passiert, wenn Bitcoin einen schnellen Anstieg der Hash-Leistung erfährt? Allein das Mooresche-Gesetz würde zu immer besseren Maschinen mit exponentiell steigender Hash-Leistung führen. Wenn das Mooresche-Gesetz nicht berücksichtigt würde, könnte man dem programmatischen Versorgungsplan von Bitcoin nicht trauen.

Oder wie könnte Bitcoin einen plötzlichen Rückgang der Hash-Rate überleben? Wenn sich das System nicht anpasst, könnte das Netzwerk zum Stillstand kommen. China hat kürzlich das Bitcoin-Mining verboten, was zu einem 50-prozentigen Rückgang der Hash-Rate führte.

Hier kommt die „Schwierigkeitsanpassung“ ins Spiel. Alle 2016 Blöcke (etwa zwei Wochen) passt das System die Schwierigkeit der Berechnung an, die die Miner zu lösen versuchen, um sicherzustellen, dass im Durchschnitt alle 10 Minuten Blöcke eingehen und die Ausgabe im Zeitplan bleibt. Dadurch wird sichergestellt, dass das Mining-Ökosystem ständig nach einem dynamischen Gleichgewicht sucht, und zwar langfristig und unter ungewissen Bedingungen.

Satoshi hat sich viele Prinzipien von der Natur abgeschaut, darunter auch die Schwierigkeitsanpassung. Lass mich das erklären …

Isle Royale ist ein natürliches Labor für ökologische Studien

Ein Beispiel dafür ist die Isle Royale, eine 24 km (ca. 15 Meilen) vor der Küste gelegene Insel im Lake Superior. Wölfe und Elche sind die einzigen Tiere, die auf der Insel leben. Der Elch ist die einzige verfügbare Beute für den Wolf, und der Wolf ist das einzige Raubtier für den Elch. Die Einfachheit und Abgeschiedenheit dieses Ökosystems macht es zu einem perfekten Labor für ökologische Studien.

Die Populationen von Elchen und Wölfen auf der Insel sind ständig in Bewegung. Wenn die Elchpopulation im Verhältnis zu den Wölfen groß ist, werden sogar die schwächsten, langsamsten und ältesten Wölfe gefüttert. Doch schon bald dezimiert die übergroße Wolfspopulation diese Nahrungsquelle. Da die Wölfe nun nur noch wenig zu fressen haben, verhungern die schwächsten von ihnen, was den Druck auf die Elchpopulation verringert. Schließlich wird ein vorübergehendes Gleichgewicht erreicht. Wie sich herausstellt, verfügt die Ökologie über eine eingebaute Schwierigkeitsanpassung.

Die gleiche Dynamik spielt sich im Ökosystem der Bitcoin-Miner ab. Wenn der Bitcoin-Preis im Verhältnis zur Gesamt-Hashrate hoch ist, sind selbst die langsamsten Miner der ältesten Generation profitabel (gesättigt). Die guten Zeiten sind nicht von Dauer, da sich die Schwierigkeit schließlich nach oben anpasst und die am wenigsten effizienten Miner abschalten (hungern) müssen.

Genau wie die Elche und Wölfe auf der Isle Royale sucht das Ökosystem der Miner, moduliert durch die Schwierigkeitsanpassung, ständig nach einem Gleichgewicht, bei dem die Grenzkosten für das Mining eines Blocks den Grenzerlösen entsprechen. Wenn es ausgereift ist, sollte das Mining von Bitcoin ein relativ langweiliges Geschäft mit geringer Gewinnspanne sein, ähnlich wie bei einem Energieversorger heute.

Man kann die Natur nicht betrügen.

Wenn der Wolf keine Mahlzeit findet, stirbt er. Es gibt keine Zaubermittel, um den Wolf wiederzubeleben. Die schwächsten Individuen müssen ausgemerzt werden, damit der Rest der Population genug Nahrung zum Überleben hat. Wenn ein Zauberer alle verendeten Wölfe wiederbeleben würde, würden sie schließlich die gesamte Nahrung auffressen und ihre eigene Art zum Aussterben bringen.

Dieses unnatürliche Ungleichgewicht entsteht, wenn Zentralbanker Zombie-Unternehmen retten. Man rettet zwar ein Unternehmen, aber man gefährdet die gesamte Wirtschaft. Vielmehr müssen wir den Markt zur Ruhe kommen lassen und das Kapital recyceln.

Die Wiederbelebung des Wolfes und die Rettung von Zombie-Unternehmen sind Beispiele für den Betrug an der Natur. Jedes Mal, wenn die Natur betrogen wird, baut sich ein langfristiges systemisches Risiko im System auf, dass das Risiko einer Katastrophe oder des Aussterbens erhöht.

Im Gegensatz dazu gibt es in Bitcoin keine Rettungsaktionen. Bitcoin gehorcht den Regeln der Natur. Der Nettoeffekt ist die Akzeptanz von kurzfristiger Preisvolatilität im Austausch für langfristige Systemstabilität.

Energiemärkte werden weitgehend missverstanden

Dieser Artikel geht von einigen Annahmen über Energie aus.

Energie lässt sich nicht gut transportieren und kann nicht leicht gespeichert werden. Das Angebot muss in der Nähe des Bedarfs liegen. Die Batterietechnologie ist zu teuer, der Bau von Hochspannungsleitungen ist kostspielig, und bei der Übertragung über große Entfernungen kommt es zu erheblichen Energieverlusten. Dies führt dazu, dass die Energie keinen Abnehmer findet, was als „gestrandete Energie“ bezeichnet wird, die zu weit von den Nachfrage-Quellen entfernt ist. In der Vergangenheit hat die Aluminiumverhüttung einen Teil dieser Überproduktion aufgefangen, aber das erfordert hohe Investitionskosten, ist nicht modular, nicht bedarfsgerecht und verträgt keine unterbrechbaren Lasten. Mit anderen Worten: Das Bitcoin-Mining ist weitaus besser geeignet, um überschüssige Energieversorgung zu absorbieren.

Energie ≠ Elektrizität. Diese Begriffe werden oft austauschbar verwendet, aber das ist ein Fehler. Alle Elektrizität ist eine Form von Energie, aber nicht alle Energie ist Elektrizität. Energie kann viele Formen annehmen, darunter mechanische, Wärme- und Kernenergie. Die Herausforderung besteht darin, Energie auf eine Art und Weise nutzbar zu machen, die einfach zu handhaben ist. Was nützt die Energie der Sonne, wenn man keine Pflanze ist oder keine Sonnenkollektoren hat? Elektrizität, Elektronen auf einem Draht, ist eine hoch destillierte, extrem dichte Energieform mit hoher Austauschbarkeit, was sie ideal für unsere Netze macht.

Energieversorgungsnetze sind zur Überproduktion gezwungen. Die Netze müssen genügend Kapazität erzeugen, um die Spitzennachfrage (zum Beispiel am heißesten Tag des Jahres) zu decken. Die durchschnittliche Nachfrage beträgt jedoch in der Regel weniger als 50 % des Spitzenbedarfs, was zu einem enormen Überangebot führt, das einfach verschwendet wird. Ganz zu schweigen davon, dass Energieversorgungsnetze oft sogenannte Spitzenlastkraftwerke benötigen, die nur bei Nachfragespitzen in Betrieb sind. Diese Kraftwerke dienen der „Spitzenbedarfsabsicherung“ und sind in der Regel CO₂-lastig.

„Der Konsum von Strom“ erzeugt nicht unbedingt zusätzliches CO₂. Das CO₂ entsteht, wenn wir bestimmte Energiequellen in Strom umwandeln. Wenn Bitcoin-Miner überschüssigen Strom aus dem Netz verbrauchen, gibt es praktisch gesehen keinen marginalen Anstieg der CO₂-Produktion. Wie viel Prozent des Bitcoin-Energiemixes stammt aus überschüssigem Strom? Das ist schwer zu berechnen und ändert sich ständig. Nic Carter erforscht dieses Thema hier.

Wind und Sonne können uns nicht retten. Die Energienetze müssen zeitlich auf die Produktion und den Verbrauch von Energie abgestimmt sein. Wir verlassen uns auf Kernkraft und Erdgas, weil sie beständige Energiequellen sind, die wir „Grundlast“ nennen. Wind und Sonne sind „intermittierend“, unberechenbar und schlecht auf die Form der Nachfrage abgestimmt, was die „duck curve“ verursacht. Einfacher ausgedrückt: Die Sonne scheint nur während des Arbeitstages, wenn die Nachfrage gering ist. Nach Feierabend, wenn die Sonne nicht mehr scheint, steigt die Nachfrage sprunghaft an. Dieses Missverhältnis führt zu einer Überlastung des Stromnetzes, die kurzfristig durch Bitcoin-Miner und langfristig (hoffentlich) durch eine höhere Übertragungskapazität und verbesserte Batteriespeicher behoben werden kann.

Nun, da wir ein grundlegendes Verständnis von Proof of Work und Energie haben und wissen, warum es besser ist, sich mehr Energie zunutze zu machen, können wir darauf aufbauen.

Die Ökologie der Energiemärkte und Bitcoin

Lasst uns die grundlegenden Anreize untersuchen, die Energieversorger und Bitcoin-Miner antreiben, und dann beide miteinander verbinden …

Energieversorgungsunternehmen versuchen ständig, die Zukunft vorherzusagen. Wie hoch ist die zukünftige Nachfrage nach Energie in meinem Gebiet? Wer wird sie kaufen und zu welchem Preis?

Dies ist ein schwieriges Unterfangen, das es schwierig macht, Kapitalinvestitionen für Energieanlagen zu sichern, da die Kapitalrendite über einen längeren Zeitraum zu berechnen ist  und es viele unbekannte und unwägbare Variablen gibt.

Bitcoin verringert die wirtschaftliche Unsicherheit für Energieerzeuger. Bevor sie Kapital in die Hand nehmen, können die Versorgungsunternehmen einen Kunden in Form eines Bitcoin-Miners an sich binden.

Anreize für die Bitcoin-Mining-Industrie

Bitcoin-Miner benötigen nur drei Dinge: spezielle Hardware, Energie und eine Internetverbindung.

Die Hauptkosten sind die Energiekosten, was für die Miner einen Anreiz darstellt, die günstigste Quelle zu finden. Normalerweise bedeutet dies, dass Bitcoin-Miner „nicht-konkurrierende Energie“ oder Energie, die sonst verschwendet würde, suchen. In der Tat verschwendet Bitcoin keine Energie, sondern wandelt die ansonsten verschwendete Energie in eine hochgradig liquide, digitale Ware um. Ganz zu schweigen davon, dass die Bitcoin-Miner für die Energie bezahlen, was per Definition bedeutet, dass sie nicht verschwendet wird.

Von diesem Standpunkt aus betrachtet, scheint Bitcoin eine erlaubnisfreie Energiesenke zu sein. Ein „Käufer der letzten Instanz“, der eine globale Preisuntergrenze für Energie festlegt. Im Grunde genommen sind Bitcoin-Miner eine Energie-Subventionierung auf dem freien Markt. Langfristig ist dies eine viel nachhaltigere Lösung als die Gewährung von Subventionen durch die Regierung, die unbeabsichtigte negative Folgen wie Fehlinvestitionen und eine größere Anfälligkeit unserer Wirtschaft mit sich bringen.

„Bitcoin konkurriert nicht um Ressourcen. Die Ressourcen konkurrieren um Bitcoin.“

Obi-wan Kenobit

Dies schafft Anreize für die Menschen auf der ganzen Welt, Energie effizienter zu erzeugen. Stellen Sie sich vor, wie diese Anreize die Welt in 100 Jahren verändern werden. Mehr dazu weiter unten.

Welche Art von Organismen sind Bitcoin-Miner?

Welche Art von Organismus ist Bitcoin? Was macht Bitcoin-Miner zu einzigartig wertvollen Nachfrage-Quellen? Welche Nische füllen Bitcoin-Miner aus?

Die Rolle der Bitcoin-Miner besteht darin, als Pionierart raue Umgebungen zu besiedeln und sie in ein komplexes System voller biologischer Vielfalt zu verwandeln. Pionierarten sind in der Regel Pflanzen, Pilze und Flechten.

Was macht eine gute Pionierart aus? Es handelt sich um widerstandsfähige, trockenheitstolerante Arten, die gut mit anderen zusammenarbeiten und ihre Samen leicht verbreiten können (daher sehr mobil sind), um viele Erfolgschancen zu gewährleisten.

Dies ist eine schöne Parallele zur Energiewirtschaft. Was macht Bitcoin-Miner zu einem attraktiven Partner für Energieversorgungsunternehmen? Bitcoin-Miner sind eine einzigartige Nachfrage-Quelle aufgrund von:

  • einem gemeinsamen Standort,
  • unterbrechbarer Lastnachfrage und
  • hoher Mobilität.

Gemeinsamer Standort: Da der Transport von Energie über große Entfernungen ineffizient, kapitalintensiv ist und mobile moderne Batterietechnologie nicht gut skalieren kann, findet  ein Großteil der von uns produzierten Energie keinen Käufer (daher der Begriff „gestrandete Energie“).

Bitcoin-Miner sind jedoch in der Lage, zur Energiequelle zu reisen (und sich dort anzusiedeln) um dann überschüssige Energiekapazitäten zu monetarisieren, die andernfalls ungenutzt geblieben wären. Einige Miner siedeln sich neben Ölquellen an und wandeln überschüssiges Methan in digitales Gold um. Das Bitcoin-Mining-Unternehmen Great American Mining nennt dies „den Markt zum Molekül bringen“. Diese Symbiose verringert das Risiko/die Ungewissheit für die Energieversorger und ermöglicht den Bitcoin-Minern den Zugang zu günstiger Energie.

Aus ökologischer Sicht veranschaulicht der gemeinsame Standort, dass Bitcoin in einzigartiger Weise in der Lage ist, unter allen Bedingungen zu überleben. Wenn jemand herausfindet, wie man Energie am Nordpol nutzbar machen kann, können Bitcoin-Miner dort überleben. Wenn wir geothermische Energie in einem abgelegenen Vulkan nutzbar machen, können Bitcoin-Miner dort überleben. Bitcoin-Miner sind keine wählerischen Esser, sie können jede Art von Energie nutzen, die sich in Strom umwandeln lässt. Keine andere Quelle des Energiebedarfs kann dies leisten. Natürlich können Bitcoin-Miner dies nicht alleine tun, sie gehen eine Symbiose mit den Energieversorgern ein, die sie mit günstiger Nahrung (Energie) versorgen.

Mobile Bitcoin Miner von Upstream Data

Unterbrechbare Last: Die meisten industriellen Verbraucher, wie zum Beispiel Fabriken, Krankenhäuser und Rechenzentren, benötigen eine vorhersehbare, zuverlässige Energieversorgung, sonst drohen ihnen katastrophale Folgen. Bitcoin-Miner bevorzugen eine konstante Versorgung, können aber mit Stromausfällen oder -reduzierungen ohne größere Folgen umgehen. Das macht die Bitcoin-Miner zu einzigartigen Symbiosen mit den Energienetzen, die als „Nachfrage-Reaktions“-Partner dienen. Wenn Energie einmal knapp ist, haben Menschen Vorrang vor Bitcoin-Minern. Wenn es jedoch einen Energieüberschuss gibt, wird dieser zu Geld gemacht. Diese symbiotische Beziehung führt allgemein zu mehr Energieüberfluss.

Aus ökologischer Sicht ist die Toleranz gegenüber „unterbrechbarer Last“ vergleichbar mit der Toleranz gegenüber „Dürre“. Das Leben als Pionier ist rau und unberechenbar. Erfolg hat derjenige, der eine Dürre überleben kann. Bitcoin-Miner können jederzeit abgeschaltet werden und ohne 100 %-ige Betriebszeit gedeihen, im Gegensatz zu empfindlichen Spezies wie Krankenhäusern oder Menschen, die im Winter ihre Häuser heizen.

Mobil/tragbar/recyclebar: Die meisten Energiequellen befinden sich an einem festen Ort. Die Aluminiumschmelze ist zwar ein großer Verbraucher von überschüssiger Energie, kann aber bei Schwankungen auf dem Energiemarkt nicht verlagert werden. Da die Mining-Hardware jedoch relativ mobil ist, können Miner den Energieüberschuss dort abbauen, wo er entsteht.

In der Vergangenheit zogen chinesische Miner während der Regenzeit nach Sichuan, um von der überschüssigen Wasserkraft zu profitieren, und verließen das Land dann während der Trockenzeit, wenn die Energiepreise stiegen. China hat jedoch 2021 das Bitcoin-Mining verboten, was zu einem Rückgang der Hashrate um 50 % führte. Dies ist ein Beispiel für eine Nischenstörung, die die Anreize veränderte und dazu führte, dass die Hash-Power in freundlichere Gerichtsbarkeiten abwanderte. Sechs Monate nach Chinas Verbot erholte sich die Bitcoin-Hashrate vollständig, was ihre Widerstandsfähigkeit beweist.

Die ökologische Parallele besteht darin, wie Pionierarten ihre Samen leicht verbreiten können (Mobilität). Einige Pionierarten vermehren sich mit Sporen, die leichter als Luft sind, andere schwimmen durch den Ozean, bis sie trockenes Land finden, wieder andere bringen Vögel dazu, ihre Samen zu fressen, die sie dann als Dünger ausscheiden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bitcoin und Energieversorgungsunternehmen eine Symbiose eingehen. Miner verbessern die Wirtschaftlichkeit der Energieversorgungsunternehmen, schaffen Arbeitsplätze und erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Netzes. Im Gegenzug erhalten die Miner günstige Energie und gewinnen mächtige Verbündete in Form von lokalen Regierungen. Mit der Zeit werden die Energieversorgungsunternehmen, die mit Bitcoin-Minern zusammenarbeiten, diejenigen ausstechen, die dies nicht tun.

Kleine Änderung der Anreize, große Wirkung.

Welche Nischen werden von Bitcoin-Minern bedient?

Bitcoin-Miner bedienen zwei primäre Nischen.

Erstens verfügen wir über existierende Energieanlagen mit Überkapazitäten. Dies umfasst die große Mehrheit unserer bestehenden Infrastruktur, einschließlich Energienetze, vorgelagert von Öl und Gas, Kernkraft, saisonale Energiequellen wie Wasserkraft, intermittierende Energiequellen wie Sonne und Wind und viele mehr.

Bitcoin-Miner arbeiten mit den bestehenden Energieerzeugern zusammen und kaufen die gesamte günstige Energie auf, die sonst ungenutzt bleiben würde. West Texas ist ein großartiges Beispiel für diese Symbiose in Aktion. Die Energieerzeuger sind profitabler, die Energiekosten sinken, und das Netz wird für alle zuverlässiger.

In der Ökologie ist dies ein Beispiel für die „sekundäre Sukzession“, bei der Pflanzen und Tiere einen Lebensraum nach einer Störung – zum Beispiel einer Überschwemmung oder einem Waldbrand – neu besiedeln. Die Störung setzt neue Anreize, die zu einer Umstrukturierung des gesamten Ökosystems führen. In dieser Analogie sind die Bitcoin-Miner die Störung, die die Anreize des gesamten Energie-Ökosystems neu strukturiert.

Zweitens haben wir ungenutzte Energieressourcen, die noch nicht nutzbar gemacht wurden (Energiewüsten). Dazu gehören geothermische Energie von Vulkanen, Bergregionen mit wilden Flüssen, sonnige Regionen, windige Regionen und jede Menge potenzieller Energiequellen, die derzeit aus wirtschaftlichen oder anderen Gründen nicht erschlossen sind.

Bitcoin nutzt einfache wirtschaftliche Anreize, um dieses latente Energieangebot zu erschließen. Aus Sicht des Energieproduzenten sind Bitcoin-Miner gebundene Kunden mit einer stabilen, vorhersehbaren Nachfrage. Sie dienen als Subvention, um neue Energieinvestitionen anzustoßen, indem sie das Risiko reduzieren, die Investitionsrendite beschleunigen und die Kapitalkosten senken. Dies wird zu neuen Netto-Energieinvestitionen führen, die zuvor ohne die Symbiose mit Bitcoin-Minern nicht möglich waren.

Zurück zur Ökologie: Das Bootstrapping neuer Energieprojekte ist ein Beispiel für die „primäre Sukzession“, bei der Organismen einen neuen Lebensraum zum ersten Mal besiedeln. So wird aus einer trostlosen Einöde ein komplexes Ökosystem. In dieser Analogie sind Bitcoin-Miner eine „Pionier-Spezies“, die in einzigartiger Weise qualifiziert ist, ein neues Gebiet zu besiedeln (und latente Energiequellen zu erschließen).

Es wurde viel Tinte vergossen, um zu zeigen, wie Bitcoin-Miner mit bestehenden Energiequellen symbiotisch zusammenarbeiten (die sekundäre Sukzession).

Konzentrieren wir uns auf die primäre Sukzession und wie Bitcoin dabei helfen wird, neue Energiequellen zu erschließen, die den Weg zum Wohlstand ebnen werden.

Ökologische Sukzession: Von der Pionierart zur Klimax-Gemeinschaft

Pionierarten besiedeln zunächst eine neue, feindliche Nische. Pilze, Flechten und primitive Pflanzen sind gute Beispiele dafür. Sie gehen das größte Risiko ein und scheitern oft. Dennoch spielen sie eine entscheidende Rolle. Ohne Pionierarten könnten sich komplexe Ökosysteme nicht entwickeln.

Mit der Zeit werden die Pionierarten von „Zwischenarten“ verdrängt, die sich besser an die von den Pionierarten verursachten Veränderungen der Umwelt anpassen. Zu den Zwischenarten gehören Gräser, Stauden und Schatten-intolerante Bäume.

Dieser Prozess der ökologischen Sukzession setzt sich über Hunderte von Jahren fort, bis das Ökosystem zu einer „Klimax-Gemeinschaft“ wird. Klimax-Gemeinschaften sind relativ anti-fragil, beherbergen große Bäume und können eine große Vielfalt an Raubtieren und Beutetieren beherbergen.

Bitcoin ist eine Pionierart, die Energiewüsten besiedelt.

Surtsey, eine Insel vor der Südküste Islands, ist ein Paradebeispiel für einen Ort, an dem die primäre Sukzession seit Jahrzehnten untersucht wird und an dem die Störungen durch den Menschen aufgrund der starken geografischen Isolierung und der frühen Schutzmaßnahmen auf ein Minimum reduziert wurden.

Im Jahr 1965 brach ein Vulkan aus und zerstörte alles Leben auf Surtsey. Ein Jahr später stellten Wissenschaftler fest, dass sich bereits einige widerstandsfähige Pflanzen auf der Insel angesiedelt hatten, die den Prozess der Primär-Sukzession in Gang setzten. Ein paar Jahrzehnte später ist die Insel ein blühendes Ökosystem, in dem die ursprünglichen Pflanzen durch geeignetere Zwischenformen verdrängt worden sind. Nachdem sie verdrängt wurden, vermehren sich die Pionierarten und versuchen, ein neues, unfruchtbares Ödland zu besiedeln.

Bitcoin verhält sich wie eine der Pionierarten auf der Insel Surtsey. Er bietet Investoren Anreize, Energiequellen zu erschließen, die derzeit nicht genutzt werden. In der Anfangsphase dienen Bitcoin-Miner als Nachfrager, reduzieren das Risiko und die Amortisierungszeit des Energieträgers.

Mit der Zeit führt dies zu einem Anstieg der Energieproduktion und einem Rückgang der Kosten. Energie im Überfluss zieht auch höherwertige Verwendungszwecke für Energie an, wie zum Beispiel die Industrie, die Zwischenform dieses Beispiels.

Die Industrie schafft Arbeitsplätze, woraufhin Menschen in die Nähe ziehen, die in der Folge Häuser und grundlegende Dienstleistungen benötigen. Schon bald entsteht eine kleine Boom-Stadt, ähnlich wie im Goldrausch Mitte des 19. Jahrhunderts oder auf dem Bakken-Ölfeld in North Dakota heute. Diese Boom-Stadt ist nun eine „Zwischenstadt“, und die neuen industriellen Verbraucher machen den Bitcoin-Minern bei der Energieversorgung schließlich den Rang ab (sie sind bereit, mehr zu zahlen). Das Ökosystem floriert aufgrund des Energieüberflusses und der wohlhabenden Aktionäre aus dem Bitcoin-Mining.

Die Boom-Stadt ist jetzt in der Lage, nahegelegene Ökosysteme, die über weniger Energie und Wohlstand verfügen, zu verdrängen. Dadurch entsteht eine positive Rückkopplungsschleife, die zu mehr Arbeitsplätzen, mehr Menschen, mehr Wohlstand und einer komplexeren Kultur führt. Rationale Unternehmen und Politiker werden Bitcoin jetzt verteidigen, weil es für den Erfolg ihrer Stadt entscheidend ist. Schließlich wird diese ehemalige Energiewüste zu einer Klimax-Gemeinschaft werden.

Klimax-Gemeinschaften sind lebendige menschliche Zivilisationen mit Zugang zu großen Mengen an kostengünstiger, zuverlässiger Energie. Sie sind voll von coolen Stadtvierteln (Mikroklima), erfolgreichen Unternehmen (Apex Predators) und werden kulturell reich an Musik, Essen und Menschen (Biodiversität). Dies ist keine anfällige Goldgräber-Boom-Stadt mehr. Mit zunehmender Komplexität (Artenvielfalt) der Gemeinschaft wird das System immer wohlhabender und anti-fragiler.

Diese Klimax-Gemeinschaften verdanken ihren Erfolg einer subtilen Verschiebung der Anreize, die durch Bitcoins Proof-of-Work-Mechanismus geschaffen wird.

Was geschieht mit den verdrängten Bitcoin-Minern (Pionierarten)?

Einige wenige Bitcoin-Miner bleiben in der Nähe und nutzen weiterhin die überschüssige Energiekapazität. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um Miner der älteren Generation, die weniger effizient sind (Hashes pro Energieeinheit) und daher geringere Opportunitätskosten haben. Sie können mit intermittierender Last umgehen und dienen als Hintergrundakteure, die das neue Netz stabilisieren und die maximale Effizienz der gesamten erzeugten Energie sicherstellen.

Die meisten Bitcoin-Miner werden jedoch von Verbrauchern verdrängt, die bereit sind, einen höheren Preis für Energie zu zahlen. Wie die Pionierpflanzen auf Surtsey dringen sie in neue Gebiete vor, indem sie Samen freisetzen, die vom Wind und von Vögeln durch die Luft getragen werden. Schließlich finden diese „Zitadellen-Samen“ eine geeignete Nische (Energiewüste) und dienen erneut als Pionierart am neuen Standort, wobei sie den gesamten Prozess mithilfe der von der vorherigen Generation weitergegebenen genetischen Weisheit erneut in Gang setzen.

Im Laufe der Zeit werden durch den Selektionsdruck die schwächsten Miner ausgemerzt und diejenigen ausgewählt, die am besten mit dem Kapital umgehen und eine Symbiose mit den Energieerzeugern eingehen können. Der einzelne Miner ist eigennützig, doch das Miner-Ökosystem als Ganzes konkurriert effektiv darum, „wer der Menschheit am meisten nützt“.

Schauen wir uns einige weitere Beispiele aus der Praxis an

In der Demokratischen Republik Kongo liegt Virunga, der älteste Nationalpark Afrikas. Er dient sowohl als ehrgeiziges Projekt zum Schutz der Tierwelt als auch als wichtiges wirtschaftliches Zentrum für über fünf Millionen Menschen, die in der Nähe leben.

Nach Angaben der Virunga-Allianz, die sich zum Ziel gesetzt hat, Frieden und Wohlstand durch eine verantwortungsvolle wirtschaftliche Entwicklung der natürlichen Ressourcen zu fördern:

„Die Ressourcen des Virunga-Nationalparks haben einen enormen wirtschaftlichen Wert. Wenn diese Ressourcen schlecht verwaltet werden, können sie zu extremen Zyklen der Gewalt führen. Die Förderung von Frieden und Stabilität in der Region hängt von der Fähigkeit des Parks ab, den Reichtum des Parks zu nutzen, um neue Arbeitsplätze und Chancen für die lokale Bevölkerung zu schaffen.“

Weniger als 10 % der Kongolesen haben Zugang zu Strom, was verständlicherweise dazu führt, dass die Bürger Bäume fällen, um zu heizen und ihr Essen zu kochen. Das Kochen mit Biobrennstoffen ist eine der Hauptursachen für die Luftverschmutzung in Innenräumen und führt jährlich zu Millionen von Todesfällen, meist bei kleinen Kindern.

Die Hoffnung ist noch nicht verloren. Die Virunga-Allianz hat sich mit der EU und Bitcoin-Minern zusammengetan, um die latente Wasserkraft in den ausgedehnten Bergregionen von Virunga nutzbar zu machen. Bitcoin-Miner subventionieren bestehende Wasserkraftwerke (sekundäre Sukzession) und schaffen Anreize für die Entwicklung neuer Wasserkraftwerke, die ans Netz gehen (primäre Sukzession).

Diese Symbiose fördert die wirtschaftliche Entwicklung, hilft, die Abholzung zu stoppen, schafft Arbeitsplätze, zieht Industrie an, die die Abhängigkeit von Importen verringert, schützt bedrohte Arten, verhindert unnötige Todesfälle durch das Kochen mit Biomasse und verringert die Gewalt, die durch die systemische Armut in der Region verursacht wird.

Der zum Teil durch Bitcoin-Miner geschaffene Energieüberfluss gibt Hoffnung für die Zukunft der Region. Zweifellos wird es auf dem Weg dorthin Herausforderungen geben, aber die grundlegenden Bedingungen sind erfüllt, um eine unterentwickelte Region zu ermutigen, eines Tages zu einer Klimax-Gemeinschaft zu werden.

Wenn du das nächste Mal hörst, dass ein privilegierter Journalist behauptet, „Bitcoin verschwendet Energie“ – weise  ihn auf Virunga als ein Beispiel dafür hin, dass Bitcoin einer vernachlässigten Region auf einem vernachlässigten Kontinent humanitäre, wirtschaftliche und ökologische Hilfe leistet.

Andere Beispiele von Bitcoin-Minern, die als Pionier-Spezies rund um den Globus dienen:

Blick in die Zukunft: Wie die menschliche Zivilisation zu einer Klimax-Gemeinschaft wird

Die menschliche Zivilisation im Jahr 2021 ist bestenfalls eine „Zwischengesellschaft“. Wir sind keine Pionier-Gesellschaft mehr, die um ihr Überleben kämpft, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns, bevor wir behaupten können, eine „Klimax-Gesellschaft“ zu sein.

Bitcoin-Miner rütteln die Gesellschaft auf, indem sie neue Anreize schaffen. Obwohl es unmöglich ist, genau vorherzusagen, wie ein komplexes System (die Zivilisation) reagieren wird, können wir Ökologie und Systemdenken nutzen, um Vorhersagen zu treffen.

Zunächst ein kurzer Überblick über die neuen Anreize.

  • Die Nutzung von Energie an jedem beliebigen Ort kann nun monetarisiert werden.
  • Bestehende Energieanlagen sind durch die Symbiose mit Bitcoin-Minern wirtschaftlicher.
  • Die Kapitalkosten für neue Energieanlagen sind gesunken.

Nachdem wir nun die Anreize verstanden haben, wollen wir darüber spekulieren, wohin uns diese Anreize in den nächsten 10, 100 oder 1.000 Jahren führen könnten …

Bitcoin-Mining führt zur Energiebeherrschung

Das Bitcoin-Mining ist ein Anreiz auf Spezies-Ebene, der zur Energiebeherrschung führt. Es wirkt wie eine Subvention des freien Marktes für die gesamte Energiewirtschaft. Stell dir nur vor, was die Menschen nach 100 Jahren aufstrebender, marktwirtschaftlicher Energiewirtschaft erreichen können.

Ähnlich wie die Nachfrage nach Online-Streaming-Diensten, die Investitionen in die Breitbandinfrastruktur vorantrieb, schafft Bitcoin eine Nachfrage nach Energie, die Investitionen in die Energieinfrastruktur vorantreiben wird.

Erwarte ein dramatisches Wachstum der gesamten Energieproduktion, neue Energiequellen, die zum ersten Mal wirtschaftlich werden, weltweit sinkende Energiekosten und futuristische neue Energieanlagen, die nur durch erhöhte Anreize für Forschung und Entwicklung möglich werden.

Anstatt sich auf staatliche Subventionen zu verlassen, die den Markt verzerren, kann die unsichtbare Hand von Satoshi uns in Richtung einer Typ-1-Zivilisation führen.

Bitcoin-Miner und Energieproduzenten werden wahrscheinlich fusionieren. MBAs (Betriebswirtschaftler) werden dies vertikale Integration nennen, Ökologen werden es „Koevolution“ nennen. Einige sagen, dass wir eines Tages sogar den Energiepreis in Satoshis angeben werden.

Welcher Anteil der weltweiten Elektrizität wird zur Sicherung der Geldversorgung verwendet werden? Dhruv Bansal stellte die Theorie auf, dass wir irgendwann einen Sättigungspunkt erreichen werden, den sogenannten „Nakamoto-Punkt“, an dem der Grenzertrag aus PoW gleich dem Grenzertrag aus dem Verkauf von Energie an das Netz sein wird. Der Abbau oberhalb dieses Sättigungspunktes wäre unwirtschaftlich, und weniger Abbau wäre Verschwendung.

In dem Maße, wie unsere Energiebeschränkungen abnehmen, werden neue Technologien wirtschaftlich, zum Beispiel Entsalzungsanlagen, die Entfernung von CO₂ aus der Atmosphäre, die Herstellung von grünem Wasserstoff, Molekulargewichtsraffinerien, Raumfahrt und Terraforming des Mars.

Auf mikroskopischer Ebene kann alles, was Wärme als Ressource nutzt, durch eine Symbiose mit dem Bitcoin-Mining wirtschaftlicher gemacht werden. Zum Beispiel können Privatpersonen ihr Haus oder ihr Gewächshaus mit der Abwärme ihrer ASIC-Rigs heizen.

Noch wichtiger ist jedoch, dass die Beherrschung von Energie mehr für humanitäre Zwecke tun wird als alle NGOs zusammen.

Die Beherrschung der Energie wird den Mindestlebensstandard weltweit anheben

Zuverlässige und reichlich vorhandene Energie ist der Schlüssel zu Ernährungssicherheit, Unterkunft, sauberem Wasser, Bildung und einer florierenden Wirtschaft. Afrika südlich der Sahara braucht die meiste Hilfe. Nach Angaben der IEA leben in dieser Region 500 Millionen Menschen ohne Strom und 900 Millionen haben keinen Zugang zu sauberen Brennstoffen zum Kochen.

Große Teile Afrikas sind reich an ungenutzten erneuerbaren Energiequellen, zum Beispiel aus Wasserkraft, Sonnenenergie und Erdwärme. Leider fehlt es auch an den Kapitalinvestitionen, die erforderlich sind, um diese Energie nutzbar zu machen. Dies ist ein kompliziertes Problem, aber Bitcoin wird zweifellos ein Teil der Lösung sein.

„Anstatt sich auf Altruismus zu verlassen oder tiefer in die Verschuldung zu rutschen, können die Schwellenländer erneuerbare Energie-Farmen finanzieren und riesige natürliche Ressourcen über Bitcoin-Mining nutzbar machen und sofortige Einnahmen generieren, um die Elektrifizierung zu erweitern und die Lücke beim Energiezugang zu schließen“

Alex Gladstein, Chief Strategy Officer der Human Rights Foundation

Pakistan produziert mehr Energie als es verbraucht, und dennoch kommt es in den großen Städten regelmäßig zu Stromausfällen, weil die Infrastruktur fehlt, um die Energie dorthin zu transportieren, wo sie gebraucht wird. Der Bau dieser Infrastruktur ist teuer, ebenso wie die Bedienung der Schulden für diese Energieanlagen. Dies führt zu steigenden Energiekosten in Pakistan, die die Lebensqualität drastisch senken.

Bitcoin-Miner könnten als stetige Nachfrage-Quelle dienen, um die gestrandete Energie zu monetarisieren. Dies würde die Wirtschaftlichkeit der Energieanlagen verbessern, Kapital freisetzen und schließlich zu sinkenden Energiepreisen und höherer Lebensqualität führen.

Hoffentlich können die Entwicklungsländer eines Tages einen ähnlichen Lebensstandard genießen wie die Industrieländer.

Frühe Anwender werden die Zauderer überflügeln

Die ersten Unternehmen im Internet wurden angemessen dafür belohnt, dass sie sowohl richtig mit ihren Annahmen lagen als auch früh mit einer neuen Technologie gearbeitet haben. Die gleiche Geschichte spielt sich mit Bitcoin und Bitcoin-Minern ab.

Entwicklungsländer haben die einzigartige Möglichkeit, gleichzeitig mehr Energie zu nutzen und durch das Mining von Bitcoin enormen Reichtum zu erwirtschaften.

Der norwegische Staatsfonds ist eine schöne Parallele. Das Land hat seine natürlichen Ressourcen (vor allem Öl) verstaatlicht und monetarisiert, was zu langfristiger wirtschaftlicher Stabilität und einer hohen Lebensqualität für seine Einwohner führt. Entwicklungsländer können sowohl Bitcoin schürfen als auch Bitcoin für ihren Staatsfonds kaufen.

Länder wie zum Beispiel Äthiopien, Kenia, Laos und El Salvador (siehe oben) verfügen über ein reichhaltiges geothermisches und hydroelektrisches Potenzial. Durch die Monetarisierung dieser Vermögenswerte mit Bitcoin können sie die Zauderer überholen und zu neuen Klimax-Gemeinschaften werden.

Die große Ausbreitung

In der Vergangenheit haben die Menschen Zivilisationen entlang von Flüssen aufgebaut, die Transport, Energie, Nahrung, Wasser und Verteidigung liefern. Diese Knotenpunkte für Transport, Energie und Handel schufen neue Möglichkeiten und zogen immer mehr Menschen an. Nach der industriellen Revolution beschleunigte sich die Abwanderung in die Städte und wurde als „die große Urbanisierung“ bezeichnet.

Sowohl Chinas als auch die Zukunftsvision des Weltwirtschaftsforums sieht eine Fortsetzung des Urbanisierungstrends vor. Sie streben zentral geplante Megastädte an, die durch ausgeklügelte Sozialkredit-Systeme kontrolliert werden. Dieses techno-faschistische Zukunftsbild führt dazu, dass die Bürger „nichts besitzen und glücklich sind“.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die Gesellschaft in großem Maßstab zu koordinieren: durch Kooperation oder durch Zwang. Die globale „Elite“ wählt Zwang, während die Bitcoiner sich für Kooperation entscheiden. Welcher Weg, westlicher Mensch?

Ein praktischer Weg, diesem Wahnsinn zu entkommen.

Gute Nachrichten für alle, die marktbasierte Volkswirtschaften und individuelle Freiheit schätzen: Es könnte einen anderen Weg geben.

Das Bitcoin-Mining ist ein Schlüssel zur Erschließung des aufkeimenden Potenzials in weit entfernten ländlichen Gebieten, die reich an latenten Energiequellen sind. Wenn diese neuen latenten Energiequellen ans Netz gehen, werden die Menschen den Energiequellen folgen, was zu „der großen Ausbreitung“ führt.

Bitcoin-Miner werden diese Energiequellen zu Geld und sie zum Kern einer neuen Art von menschlicher Organisation machen. Mit einer Fülle von Energie und Reichtum, die durch das Mining von Bitcoin unterstützt werden, werden diese Startup-Städte ideologisch ausgerichtete Menschen anziehen, die von der Mainstream-Kultur abweichen. Sie werden zunehmend autark, experimentieren mit Formen des Regierens, bilden Sonderwirtschaftszonen und werden schließlich zu völlig autonomen Stadtstaaten (Zitadellen).

Bitcoin-Mining ist notwendig, aber nicht ausreichend. Der Werkzeugkasten der Zitadelle des 21. Jahrhunderts umfasst auch weit verbreitete Kryptographie, allgegenwärtigen Internetzugang, selbstverwaltetes Geld, Remote-Arbeit, regenerative Landwirtschaft und mehr.

Diese Zitadellen müssen erfolgreich sein, denn sie haben eine wichtige Aufgabe. Sie müssen den Funken der Freiheit bewahren, denn ich fürchte, er ist zerbrechlicher als wir ahnen.

Im Einklang mit der Natur

Die Welt ist ein komplexer Ort, und in letzter Zeit hat man das Gefühl, dass die Dinge aus dem Ruder laufen. Die zentralen Planer unterschätzen die Komplexität der Welt und treffen in aller Eile schlechte Entscheidungen. Dies führt zu unbeabsichtigten negativen Folgen, die jeden betreffen. Wie man so schön sagt: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“.

Gute Absichten sind nicht gut genug. Es kommt nur auf die Ergebnisse an. Wenn wir hoffen, das komplexe System, das wir Gesellschaft nennen, verbessern zu können, müssen wir die Anreize sorgfältig korrigieren.

Mithilfe der Ökologie können wir Bitcoin als eine subtile Störung sehen, die die Anreize für zwei grundlegende Systeme in der Gesellschaft verändert – Geld und Energie. Das Ergebnis ist ein digitales, solides Geld und die Beherrschung von Energie. Zusammen werden sie als Pfeiler des Fortschritts im 21. Jahrhundert dienen.

Nun geht hinaus und pflanzt Samen für Zitadellen überall im Universum.

„Große Bäche fließen aus kleinen Quellen, hohe Eichen wachsen aus kleinen Eicheln.“

Vielen Dank das du den Artikel „Bitcoin ist eine Pionier-Spezies“ gelesen hast.

  • Folge mir auf Twitter @bquittem
  • Hat dir das hier gefallen? Dann wirst du  die Serie „Bitcoin das Mycel des Geldes“ lieben, in der ich Bitcoin mit Pilzen vergleiche.
  • Bitte teile diesen Artikel mit einem Freund
  • Stack Sats bei SwanBitcoin.com/Quittem ($10 kostenlose BTC nach der Anmeldung)
  • Melde dich an, um zukünftige Essays per E-Mail zu erhalten
  • Bitcoin wird hier akzeptiert 🙏 bc1q6srguex9jfj876kva4942ywdjhh07ngmt88khu

Danksagungen

Über den Autor

Brandon Quittem ist ein Unternehmer, Autor, Redner und Bitcoiner. Er schreibt seit 2013 online und seine Artikel wurden bereits von über 2 Millionen Menschen gelesen.


Dies ist ein Gastbeitrag/Beitrag von Brandon Quittem auf seinem Blog. Die geäußerten Meinungen sind ausschließlich seine eigenen und spiegeln nicht notwendigerweise die von Aprycot Media wider.

Vielen Dank fürs Lesen! Aprycot Media kümmert sich darum, guten Bitcoin-Content auf Deutsch verfügbar zu machen. Ob einzelne Artikel, Bücher oder eine ganze Mediensammlung. 

Die Inhalte auf der Mediathek werden von unseren Übersetzern und Lektoren, unseren Content Plebs, auf freiwilliger Basis und unentgeltlich erstellt. Wenn du Ihnen etwas zurückgeben möchtest, findest du auf https://aprycot.media/content-plebs/ die Möglichkeit, ihnen ein paar Sats zukommen zu lassen. #value4value

Eine noch umfangreichere Übersicht findest du unter: aprycot.media/thek/ oder auch bitcoinquellen.de.

Produkte

Weitere Artikel

Bitcoin ist die Wiederentdeckung des Geldes

Bitcoin ist die Wiederentdeckung des Geldes

Aus dem Original „Bitcoin is the Rediscovery of Money“ von Gigi, erschienen zur Blockzeit 765645 auf dergigi.com. Übersetzt von DerGeier, Lektorat durch Simon Satoshi. Bitcoin ist die Wiederentdeckung des Geldes. Es ist Geld, das neu überdacht wird. Es ist die…
Die andere Seite der Medaille

Die andere Seite der Medaille

Rechnerischer Nachweis der chronologischen Reihenfolge von Transaktionen Aus dem Original ​​„The Other Side of the Coin“ von Gigi, erschienen zur Blockzeit 765335 auf dergigi.com. Übersetzt von BitBoxer, Lektorat durch DerGeier. Kryptographie ist nur eine Seite der Medaille, und Kryptographie ist…
DIY private Schlüssel für Bitcoin erstellen

DIY private Schlüssel für Bitcoin erstellen

In diesem spaßigen Tutorial wirst du lernen, wie du deinen ganz eigenen privaten Schlüssel erstellst. Aus dem Original “DIY Bitcoin Private Key Project“ von Arman the Parman, erschienen im Bitcoin Magazin. Übersetzt von Simon Satoshi, Lektorat durch DerGeier. Dies ist…
Warenkorb
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
Weiter einkaufen
0