Nationalismus steht dem globalen Sozialismus im Weg

Auf Twitter, habe ich kürzlich argumentiert, warum Politiker der deutschen Regierung es nicht mögen, wenn das Volk die deutsche Flagge schwenkt. Dieser Artikel erklärt dies ausführlich und nimmt dabei Bezug auf globale Politiken und Agenden, die darauf abzielen, den Sozialismus weltweit zu etablieren. 

Zunächst wird der Begriff „Nation“ und „Nationalismus“ definiert. Die „Nation“ ist eine Gruppe von Menschen, die ihre Gemeinsamkeiten z.B. darin sehen, dass sie dieselbe Sprache und Kultur teilen. Dann identifizieren sich diese Menschen durch ihre gemeinsamen Wertvorstellungen oder Glaubenssysteme mit ihrer Gruppe also ihrer Nation. Die Identifikation mit der eigenen Nation und die Unterstützung deren Interessen wird dann als „Nationalismus“ bezeichnet. Dann wurden diesen Nationen Regierungen aufgezwungen, die die Herrschaft der Wenigen über den Rest des Volkes erlaubte – unabhängig davon, ob diese Struktur ein Ein- oder Mehrparteiensystem ist. 

Nationalismus ist also nichts Schlechtes oder Gutes an sich: Er spiegelt die Individualität von kleinen Gruppen innerhalb des Ganzen wider. Anders gesagt, Nationen spiegeln die Unterschiede zwischen Gruppen von Menschen wider. Im Mainstream-Narrativ wird Nationalismus oft als etwas Böses angesehen, das auf eine sehr traumatisierende Geschichte in der Welt zurückweist. Es wird argumentiert, dass Nationalismus zu Kriegen geführt hat, aber in Wirklichkeit waren es die Regierungen, die sich zum Krieg entschlossen haben und dabei die Menschen einer Gehirnwäsche unterzogen haben, so dass diese dem zustimmen. Es ist eine sehr ausgeklügelte Propaganda, die die Menschen glauben machte, sie müssten ihre Heimat oder ihre Nation, die sie lieben, gegen den bösen Feind verteidigen, obwohl der böse Feind sich in der Fraktion jener Menschen befindet, die den Befehl gegeben haben, in den Krieg zu ziehen. Die Elite ist sehr gut darin, dem Volk oder den Opfern die Schuld für ihre eigenen menschenfeindlichen Taten zu geben.

Wenn Nationalismus als gesunde Wertschätzung der eigenen Kultur und gleichzeitig als Respekt vor anderen Nationen gelebt wird, ist daran nichts Negatives. Wir können unsere Unterschiede, unsere andere Kultur und Sprache schätzen und gleichzeitig in Frieden mit anderen Nationen leben. Warum also kritisieren einige Regierungsvertreter den Nationalismus? Nationalismus steht dem globalen Sozialismus im Wege. Es gibt zwei Möglichkeiten für Regierungen, sozialistische (oder unfreie) Gesellschaften zu verwirklichen: Entweder sie setzen ein Kartell von Nationalstaaten durch oder sie schaffen eine Eine-Welt-Regierung. Das Kartell der Nationalstaaten ist ein fragiles und instabiles Konstrukt. Wir sehen dieses Konstrukt gerade jetzt bei der Europäischen Union. Der Brexit ist bereits eine Abkehr dieser Zentralisierungstendenz und ein Schritt hin zu mehr Dezentralisierung und Autonomie des einzelnen Nationalstaates. Da Länder der EU immer mehr ökonomisch und finanziell miteinander verflochten sind, fordern Menschen in Schlüsselpositionen die Auflösung der Nationalstaaten in diese supranationale Organisation. Das ist die Tendenz zur Auflösung der Staaten in zentralistischere Konstrukte mit dem Endziel einer Eine-Welt-Regierung. Der Nationalismus dämpft diese Bestreben jedoch, da die Gruppe von Menschen, die sich selbst als „Nation“ bezeichnet, es vorzieht, souverän und autonom zu sein. Wenn das Volk von anderen Nationalstaaten getrennt sein will, ist es schwieriger, diese Nationalstaaten zu einem Superstaat zusammenzufassen, da es nicht genügend Zustimmung gibt. Aber für den sozialistischen Eine-Welt-Staat müssen die Nationalstaaten zusammenbrechen. Deshalb mögen die globalen Sozialisten keinen Nationalismus.

Eine Eine-Welt-Regierung beseitigt die Konkurrenz zwischen den Staaten. Wenn heute ein Staat zu sozialistisch wird, gehen die Menschen ins Ausland. Wenn es nur einen sozialistischen Staat gibt, können die Menschen nicht ins Ausland gehen. Der Wettbewerbsfaktor zwischen den Staaten ist nicht mehr da, und die Sozialisten können noch drakonischere Maßnahmen ergreifen.

Was ist also der Weg zu einer humanitäreren Welt? Wir müssen uns zunächst die Struktur der Organisationen ansehen, um die Quelle menschenfeindlicher Agenden zu identifizieren. Es ist deutlich geworden, dass die Regierungen, wie wir sie kennen, nicht dem Volk dienen, sondern einer kleinen Elite. Die Menschen haben diesem Konstrukt von Regierungen Macht verliehen, indem sie es legitimierten. Die Regierungen haben eine sehr gründliche Arbeit geleistet, indem sie die Massenmedien und die Bildungssysteme infiltriert haben, um die Menschen dazu zu bringen, ihrer Herrschaft zuzustimmen. Es ist notwendig, aus diesem falschen Narrativ aufzuwachen und die Lügen zu durchschauen, um eine humanitärere Welt für alle aufzubauen, in der keine zentrale Instanz dem Volk ihren Willen aufzwingt.


Danksagung:

Ich danke Prof. Dr. Thorsten Polleit für seine Arbeit und insbesondere für sein Buch „Mit Geld zur Weltherrschaft“, durch das ich mehr Klarheit über Nationalismus und globalen Sozialismus erhalten habe. Meinen weiteren Dank möchte ich den berühmten Ökonomen Rothbard, Mises, Hayek und Hoppe aussprechen, die mit ihren hervorragenden logischen Deduktionen den Irrglaube des Sozialismus deutlich aufzeigen. 

Anmerkung zum Autor: 

Ich bin in der Generation aufgewachsen, die beeinflusst wurde, den Nationalismus abzulehnen. Das hat mich so beeinflusst, dass meine Identifikation mit der Nation nicht sehr stark ist. Aber mir liegt sehr viel daran, dass die Rechte des Einzelnen und die Freiheit des Volkes respektiert werden. Deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben, um darzulegen, dass Nationalismus der ultimativen Tyrannei einer sozialistischen Eine-Welt-Regierung im Wege steht, um die Dynamik innerhalb dieser Strukturen zu erklären – mit der Absicht einen breiteren Kontext zu schaffen. 

Du möchtest doch etwas anderes lesen?

Oder bestelle dir einen Artikel aus unserem Shop?