Die humanitären und ökologischen Argumente für Bitcoin

Aus dem Original „The Humanitarian and Environmental Case for Bitcoin von Alex Gladstein, erschienen am 26. Mai 2021 im Bitcoin Magazine. Übersetzt von Jesse, Lektorat durch DerGeier.

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Kann Bitcoin die Korruption in der Entwicklungshilfe verringern, Abhängigkeit beenden und erneuerbare Energien in Schwellenländern fördern?

Bitcoin wird in der Regel ausschließlich als Investition und Finanzinnovation betrachtet.

Was aber, wenn die größten Einflüsse im Laufe der Zeit im humanitären Bereich und im Umweltbereich zu finden sind?

Dieser Aufsatz wird einige der größten Herausforderungen im Bereich der internationalen Entwicklung untersuchen und argumentieren, dass sich Entitäten, die Spenden leisten, Bitcoin-Zahlungen und -Mining als Mittel zur Verringerung der Korruption, zur Verringerung der Abhängigkeit und zur Überwindung von Hindernissen bei der Einführung erneuerbarer Energien weltweit genauer betrachten sollten.

In seinem erschütternden Essay „Alms Dealers“ von 2010 beschreibt Philip Gourevitch die Geschichte der Entwicklungshilfe. Die Industrie, so schreibt er, wurde 1968 größtenteils aus westlichem Mitleid geboren, ausgelöst durch das im Fernsehen übertragene Verhungern von Kindern in Nigerias abtrünniger Provinz Biafra. Der Impuls, den weniger Glücklichen in der Welt um uns herum zu helfen, hat zu einer riesigen 200 Milliarden Dollar schweren Entwicklungshilfe-Industrie geführt.

Die 22 reichsten Regierungen stellen etwa 60 % dieser Summe zur Verfügung, der Rest wird von privaten NGOs, Unternehmen und Stiftungen finanziert. Etwa ein Drittel der staatlichen Auslandshilfe wird als Entwicklungshilfe eingestuft, ein Drittel als humanitäre Hilfe und ein Drittel als militärische oder sicherheitspolitische Unterstützung. Insgesamt wurden in den letzten sechs Jahrzehnten mehr als 4 Billionen Dollar an Hilfsgeldern von reichen Ländern an ärmere Länder gezahlt.

Das ist eine schwindelerregende Summe und auf den ersten Blick ein beeindruckendes Beispiel für Altruismus. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Jeffrey Sachs und Peter Singer argumentieren, dass Hilfe ein moralisches Gebot ist. Aber nicht alle sind sich über die Gesamtwirkung einig. So fragt Gourevitch: „Trägt die moderne humanitäre Industrie zu der Art von Elend bei, die sie angeblich beheben soll?“

Letztendlich schreibt er der humanitären Hilfe eine Menge Gutes zu. Aber es gibt drei eklatante Mängel bei der internationalen Entwicklung, die verhindern, dass sie ihren Auftrag besser erfüllen kann.

Erstens wird die Hilfe in der Regel über die lokalen Regierungen geleitet und von diesen verteilt. An diesem Punkt leiten diese oft autokratischen Regime einen Teil der Gelder oder Waren an ihre Kumpane oder Truppen weiter und bauen klientelistische Netzwerke auf. Wenn die Hilfe nicht gerade gestohlen wird, können die Gebühren an jedem Punkt des Weges zum vorgesehenen Empfänger gekürzt werden. Ein erheblicher Prozentsatz der Zahlungen wird von Mittelsmännern auf dem Weg von Washington oder Brüssel zu Bauern oder Flüchtlingen auf der anderen Seite der Welt abgezweigt.

In seiner Kritik schreibt Gourevitch, dass eine „tiefere Dekadenz von Humanitarismus existiert, der Kriegssteuern in Höhe von fünfzehn Prozent des Wertes der gezahlten Gelder (in Charles Taylors Liberia) bis zu achtzig Prozent (auf dem Territorium einiger somalischer Kriegsherren) zahlte oder der effektiv die logistische Infrastruktur für ethnische Säuberungen (in Bosnien) bereitstellte“.

Zweitens ist die Hilfe oft so strukturiert, dass Abhängigkeiten entstehen. Von Schuhen, die aus einem Hubschrauber abgeworfen werden, um anschließend die Nachfrage nach lokaler Produktion zu ruinieren, bis hin zu ganzen Nationen, deren Lebensmittel- und Grundgüterindustrie durch den Wettbewerb mit freien Gütern so zerstört wurde, dass sie dauerhaft von Importen aus dem Ausland abhängig sind, Die Hilfe hat zuweilen die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit verhindert, die Regierungen und Bürger in Ländern wie den USA, Frankreich oder Japan kennen.

Gourevitch beschrieb die „schändliche Wirtschaft, die sich aus Entwicklungshilfe speist und folgendes hervorbringt: einen Wettbewerb um Aufträge, selbst für Projekte, von denen jeder weiß, dass sie schlecht durchdacht sind, sowie die Art und Weise, wie Entwicklungshilfe  die lokalen Märkte für Waren und Dienstleistungen umwälzt, dadurch Kriegstreiber stärkt und völlig neue Krisen für ihre Opfer schafft“.

Ein drittes, damit zusammenhängendes Problem besteht darin, dass die Hilfe nicht ausreichend genutzt wird, um Gemeinden und Entwicklungsländer dabei zu unterstützen, energieunabhängig zu werden. Für erneuerbare Energie Anlagen gibt es selten einen klaren Weg zur wirtschaftlichen Nachhaltigkeit. Sie liegen oft weit von Bevölkerungszentren entfernt und Netzinfrastruktur, an die sie angeschlossen werden könnten, ist selten verfügbar.

Könnte Bitcoin humanitären Organisationen helfen, diese drei Herausforderungen zu meistern?

Einerseits ist es offensichtlich, dass diese neue digitale Währung dazu beitragen kann, Zahlende und Empfänger in einem Peer-to-Peer-Verfahren miteinander zu verbinden, das nicht gestoppt werden kann und die Korruption der „Mittelsmänner“ erheblich reduzieren könnte.

Andererseits scheint es möglich, dass die Finanzierung des Bitcoin-Minings im Gegensatz zu anderen Formen der Hilfe dazu beitragen könnte, Gemeinschaften und Nationen aus der Abhängigkeit von ausländischen Mächten zu befreien und die Elektrifizierung voranzutreiben, und zwar auf eine Art und Weise, die bisher noch nicht breit diskutiert wurde.

1. Ausschalten des Mittelsmannes

Der überwiegende Teil der Entwicklungshilfe stammt von westlichen Regierungen und Einzelpersonen und wird an oder über Regierungen in Schwellenländern geleitet. Viele dieser Regierungen sind korrupt oder autoritär, und sie entscheiden, wie die Hilfe verteilt wird. Es gibt einige Peer-to-Peer-Bemühungen wie GiveDirectly, aber im Allgemeinen ist die Chance für Reformen – und für Spender und Philanthropen, Hilfe direkt an bedürftige Gemeinschaften und Einzelpersonen zu senden – riesig.

Wenn heute Unterstützung geleistet wird, läuft dies über eine Reihe von Dritten ab. Nach Ansicht von Wissenschaftlern ist „die Geschichte der Auslandshilfe untrennbar mit Korruption verbunden“. Berichten zufolge liegt die „Durchsickerrate“ der Hilfe für die am stärksten von Armut betroffenen Länder bei 15 %, und „ein großer Teil der Hilfsgelder erreicht nie ein Entwicklungsland“. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass „bis zu einem Sechstel der für die ärmsten Länder der Welt bestimmten ausländischen Hilfen auf Bankkonten in Steueroasen im Besitz von Eliten geflossen ist“. Im Jahr 2012 sagte der damalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, dass „30 % der gesamten Entwicklungshilfe durch Korruption daran gehindert wird, ihr Ziel zu erreichen.“ In einer Oxfam-Studie konnten die Forscher beispielsweise nachweisen, dass zwischen 2013 und 2015 nur 7 % der für Ghana bestimmten 28 Millionen Dollar an US-Hilfe ihr Ziel erreichten.

In ihrem Buch „Dead Aid“ argumentiert die sambische Wirtschaftswissenschaftlerin Dambisa Moyo, dass die Auslandshilfe das Wachstum sogar behindern kann und in einigen Fällen mehr dazu beiträgt, die Taschen der Bürokraten zu füllen, als das Leben der Durchschnittsbürger nachhaltig zu verbessern. Die Hilfe kann auch eine negative Rückkopplungsschleife auslösen, die zu noch mehr Verschwendung führt, denn wenn die Regierungen der Empfängerländer „zu schwach oder zu skrupellos sind, um mit den Hilfsgeldern umzugehen, müssen die Geber überdurchschnittlich viele Ressourcen für die Überwachung und Kontrolle aufwenden“. Selbst wenn die Entwicklungshelfer ehrlich sind, können sie sich oft nicht über Korruption beschweren, weil sie befürchten, von den lokalen Machthabern aus dem Land, in dem sie arbeiten, hinausgeworfen zu werden. Dies führt zu einem „historischen Mangel an Offenheit unter den Hilfsorganisationen in Bezug auf Korruptionsthemen“. Viele Regierungen, von Myanmar bis Venezuela, haben blockierend gehandelt und ihre Kontrolle über Grenzen und Finanzsysteme genutzt, um zu verhindern, dass Hilfe zu ihren Bürgern fließt, aus Angst, sie könnte Oppositionsgruppen retten oder stärken.

Aber die humanitäre Hilfe könnte noch direkter erfolgen.

Ein persönliches Beispiel: Vor einigen Monaten, zu Beginn der Revolution in Myanmar, wandte sich jemand an den Autor dieses Artikels. Sie wollten die Demokratiebewegung unterstützen, aber das Bankensystem war praktisch geschlossen, und es gab keine einfache Möglichkeit, Dollar zu überweisen. Nach einigen Nachforschungen lernten wir einen Entwicklungshelfer kennen, der zum Aktivisten wurde und Bitcoin nutzte. Er konnte leicht eine Spende annehmen, sie in BTC verwalten und sie dann auf den Peer-to-Peer-Märkten verkaufen, wenn er die zusammenbrechende lokale Kyat-Währung für Waren ausgeben musste. Eine Adresse wurde über Signal gesendet, und eine Spende war in wenigen Minuten abgewickelt. Auf dem Zahlungsweg gab es keine Hindernisse, keine Mittelsmänner und keine Möglichkeit der Korruption. Dies ist nur ein kleines Beispiel, aber ein Vorgeschmack auf das, was die Zukunft bringen könnte.

Der Schlüssel zum Erfolg von Bitcoin als Zahlungsmittel für humanitäre Zwecke liegt entweder in lokaler Liquidität (damit die Empfänger bei Bedarf problemlos Geld in Fiat umtauschen können) oder in Kreislaufwirtschaften. Ersteres hat sich in den letzten Jahren weltweit dramatisch ausgeweitet, und letzteres ist bereits im Aufbau.

Wenn Sie heute ein humanitäres Projekt in einem beliebigen Land der Welt, vom Irak bis zum Senegal, unterstützen wollen, muss der Empfänger nur ein Smartphone besitzen. Von dort aus können sie Bitcoin direkt über eine kostenlose, open source Android-App wie Muun oder Blue Wallet empfangen und sie dann, wenn nötig, im Laufe der Zeit über Peer-to-Peer-Märkte wie Paxful, LocalBitcoins oder informelle Telegram-Kanäle in Fiat umwandeln.

Mit Hilfe von Strike können nun Spenden und Überweisungen an Personen in El Salvador gesendet werden. Die auf dem Lightning Network basierende Plattform – entwickelt von Jack Mallers, Rockstar Dev und anderen – wurde drei Wochen nach dem Start zur Nummer eins der Finanz-Apps, zur Nummer eins der Top-Apps und zur Nummer eins der Gesamt-Apps in dem Land. Dieses Wachstum wurde durch die Kreislaufwirtschaft und die Gemeinschaft von „Bitcoin Beach“ angetrieben, die nun überschwappen und andere entstehende Gemeinschaften anregen, nicht nur in El Salvador, sondern sogar in Nachbarländern wie Guatemala.

Die Idee von Strike als humanitäres Instrument ist sehr überzeugend. Jeder Amerikaner könnte zum Beispiel jede Lightning-Rechnung mit seiner Debitkarte bezahlen, wobei die Gelder sofort über Bitcoin transferiert werden, mit endgültiger Abrechnung überall auf der Welt, direkt auf das Telefon des Empfängers. Die Nutzung von Lightning – wobei winzige Gebühren anfallen, sofort abgerechnet und kaum Energie verbraucht wird – scheint ein besonders vielversprechender Weg in die Zukunft zu sein, vor allem in einer Welt, in der Zahlungsabwickler als gewinnsüchtige Zwischenhändler agieren und 2 bis 5 % der Online-Spenden abschöpfen.

Eines der größten Hindernisse für eine wirksame internationale Entwicklung war und ist die Tatsache, dass zwischen dem Geber und dem Empfänger so viele Dritte stehen. Oft handelt es sich dabei um kleptokratische Regierungen oder ausbeuterische, monopolistische Konzerne. Mit Bitcoin gibt es ein neues Modell, das dieses Chaos durchbricht und Geber und Empfänger auf Peer-to-Peer-Basis miteinander verbindet.

2. Die extraktive Gesellschaft

In ihrem Buch „Why Nations Fail“ unterteilen die Ökonomen Daron Acemoglu und James Robinson die Welt in zwei Arten von Gesellschaften: integrative und extraktive Gesellschaften.

Integrative Gesellschaften, wie Südkorea oder die Vereinigten Staaten, „sind solche, die es einer breiten Masse von Menschen ermöglichen und sie ermutigen, an wirtschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen, die ihre Talente und Fähigkeiten bestmöglich nutzen, und die es dem Einzelnen ermöglichen, eigene Entscheidungen zu treffen“.

Dies steht im Gegensatz zu den extraktiven Gesellschaften, die für ihr Überleben auf absolutistische politische Institutionen angewiesen sind.

„Integrative politische Institutionen, die ihre Macht vielfältig nutzen, würden dazu tendieren, wirtschaftliche Institutionen zu entwurzeln, welche die Ressourcen der Gesellschaft enteignen, Marktzutrittsschranken zu errichten und das Funktionieren der Märkte zu unterdrücken, so dass nur einige wenige davon profitieren“. Allerdings sind in extraktiven Gesellschaften Machthaber in der Lage, diesen Kräften entgegenzuwirken, „sich selbst zu bereichern und ihren Einfluß auf Kosten der Gesellschaft zu vergrößern“.

Generell fließt die Hilfe von integrativen Gesellschaften in extraktive Gesellschaften. Acemoglu und Robinson berichteten über die tragische Geschichte des Kongo, der jahrhundertelang unter stark extraktiven Institutionen gelitten hat. Vom Königreich Kongo bis zur Völkermordherrschaft von König Leopold, vom späteren belgischen Kolonialismus bis zur Diktatur von Mobutu sowie den heutigen Kriegen um seltene Bodenschätze. Eliten und ausländische Mächte haben die riesigen natürlichen Ressourcen des Landes geplündert, unglaubliche Gewinne abgeschöpft, die Umwelt zerstört und die Bevölkerung dezimiert.

Mobutu besaß beispielsweise einen Palast mit einem Flughafen, der groß genug war, um einen Concorde-Jet zu landen (den er mietete, um nach Paris hin und her zu fliegen), er kaufte Schlösser in ganz Europa und besaß sogar große Teile von Brüssel. Währenddessen litten die kongolesischen Bürger während seiner Herrschaft unter Hyperinflation, bitterer Armut, zügelloser Gewalt und dem fast vollständigen Fehlen einer kontinuierlichen Stromversorgung.

„Die moderne Demokratische Republik Kongo“, schreiben Robinson und Acemoglu, „bleibt arm, weil ihren Bürgern immer noch die wirtschaftlichen Institutionen fehlen, die die grundlegenden Anreize schaffen, die eine Gesellschaft wohlhabend machen. Die politische Macht ist nach wie vor eng in den Händen einer Elite konzentriert, die wenig Anreiz hat, dem Volk zu helfen“.

Die Entwicklungshilfe ändert daran nichts Grundlegendes und trägt manchmal  sogar dazu bei, die Unterdrücker zu stützen, die ihr Volk unterdrücken.

Was wäre, wenn eine neue Art der humanitären Hilfe dieses Abhängigkeitsmodell durchbrechen könnte, statt es zu unterstützen und zu fördern?

3. Ein Bootstrap für die Unabhängigkeit

Milliarden von Menschen in Entwicklungsländern sind mit dem Problem der fehlenden Stromversorgung konfrontiert. Damit ihre Volkswirtschaften wachsen können, müssen sie ihre elektrische Infrastruktur ausbauen – ein kapitalintensives und komplexes Unterfangen. Wenn sie jedoch mittels ausländischer Hilfe oder Investitionen Kraftwerke bauen, um erneuerbare Energien an entlegenen Orten zu nutzen, kann dieser Strom oft nicht abgenommen werden.

In vielen Ländern Afrikas gibt es zum Beispiel riesige Solar-, Wind- und Wasservorkommen. Diese Potentiale könnten die Wirtschaftstätigkeit ankurbeln, jedoch fehlen den lokalen Gemeinschaften und Regierungen in der Regel die Mittel, um in die Infrastruktur zu investieren und Projekte in Gang zu bringen.

Ausländische Geber und Investoren sind nicht daran interessiert, Projekte zu unterstützen, die keine Aussicht auf finanzielle Nachhaltigkeit oder Gewinne haben. Ohne leistungsfähige Übertragungsleitungen, die Energie von Entstehungsorten zu den Bevölkerungszentren transportieren, warten Kraftwerksbetreuer Jahre, bis sie ohne ausländische Subventionen arbeiten können.

Bitcoin könnte hier einen neuen Ansatz bieten. Neue Kraftwerke, egal wie abgelegen, können sofort Einnahmen generieren, auch ohne Übertragungsleitungen, indem sie ihre Energie in das Bitcoin-Netzwerk leiten und Sonnenlicht, Wasser oder Wind in Geld verwandeln.

Wenn lokale Behörden oder Kunden nach und nach mit einem Kraftwerk verbunden werden und bereit sind, mehr für die Energie zu zahlen, als sich die Miner leisten können, sinkt die Last der Miner, und die Gemeinden können wachsen. Auf diese Weise können wirtschaftliche Aktivitäten und erneuerbare Netze durch Bitcoin-Mining angekurbelt werden. Und internationale Entwicklungshilfe könnte die fehlende Initialzündung sein.

Um herauszufinden wie, sprach der Autor mit dem Bitcoin-Miner Seb Gouspillou.

4. Bitcoin-Mining im Kongo

2014 half die Europäische Union bei der Finanzierung eines Wasserkraftwerks mit einer Leistung von 15 Megawatt (MW) an einem kleinen Nebenfluss des Kongo in der Demokratischen Republik Kongo. Die Anlage befindet sich in einem Gebiet, das nach dem Amazonasgebiet den zweitgrößten tropischen Regenwald der Welt darstellt. Eigentümer und Betreiber des Kraftwerks ist der Virunga-Nationalpark, dessen Ziel es ist, Tausende von Tier- und Pflanzenarten, darunter auch den vom Aussterben bedrohten Berggorilla, zu erhalten und die fünf Millionen Menschen zu unterstützen, die in der Nähe der Parkgrenzen leben.

Der Traum, Nationalparks wie diesen mit Wasserkraft zu versorgen, ist verlockend. Wie die New York Times 2017 in einem Bericht schrieb, könnten diese Anlagen in Virunga „einen Park retten und einem Land helfen“.

Doch wie üblich konnte die Parkleitung aufgrund der Schwierigkeiten beim Netzaufbau nicht sofort den gesamten Strom nutzen. Im Jahr 2020 beschloss sie, mit der überschüssigen Energie Bitcoin zu schürfen.

Normalerweise ist es fast unmöglich, mit einem abgelegenen Kraftwerk in den Bergen, im Dschungel oder in der Wüste sofort Einnahmen zu erzielen, weil die Energie nicht sofort an die Kunden verteilt werden kann. Aber mit Bitcoin kann die Anlage auch ohne Verteilungsleitungen oder lokale Nachfrage profitieren. Gouspillou sagte, dass die Wasserkraftwerke und die anderen Projekte seines Unternehmens, wie z. B. Solarparks in Südafrika, gute Beispiele für diesen Mechanismus sind.

Wenn die lokale Nachfrage nach Strom steigt, schalten seine Miner ab. Dies funktioniert aufgrund des lokalen Energiemarktes: Bitcoin-Miner brauchen Preise im Bereich von 2 bis 5 Cent pro Kilowattstunde, um rentabel arbeiten zu können. Praktisch jeder andere Stromverbraucher zahlt mehr, von 5 bis 6 Cent/kWh für industrielle Nutzer und 10 bis 15 Cent/kWh für private Nutzer in den Industrienationen bis hin zu schwindelerregenden 20 bis 40 Cent/kWh in Afrika. Sobald es einen Wettbewerb um die von den Bitcoin-Minern gekaufte Energie gibt, schalten die Miner ihre Maschinen ab, um sie vielleicht später wieder einzuschalten, um in Echtzeit auf die Netzbelastung zu reagieren. Dieser Zusammenhang wird von vielen nur unzureichend verstanden, was zu der weit verbreiteten, aber falschen Annahme führt, dass Bitcoin Energie „verschwendet“, die für andere Projekte verwendet werden könnte.

Gouspillous Unternehmen baute und betreibt die Mining-Anlage in Virunga, die in den Videos wie ein Container mit Computern mitten im Dschungel aussieht, und bildete einheimische Mitarbeiter aus, die den täglichen Betrieb übernehmen. Die Farm ist per Satelliteninternet mit den Mining-Pools verbunden, und das Unternehmen zahlt den Anteil des Parks an den Bitcoin-Einnahmen laufend direkt auf das entsprechende Online-Konto ein.

Dies ist eine neue wirtschaftliche Lebensader für den Park, der laut Gouspillou nur rund 100.000 Dollar pro Jahr von der kongolesischen Regierung erhält, aber ein monatliches Betriebsbudget von rund 1.000.000 Dollar hat.

Es ist ein weiteres Virunga-Wasserprojekt in Arbeit, ein 30-MW-Damm an einem anderen Fluss in der Nähe, der von der EU finanziert werden soll. Diesmal plant der Park bereits, einen Teil dieser Energie für das Bitcoin-Mining als Überbrückung zu nutzen. Letztendlich könnten diese Dämme die Millionen von Menschen unterstützen, die um das Parkgebiet herum leben, und stellen einen „ehrgeizigen Versuch dar, Virunga – Afrikas ältesten Nationalpark – nicht nur vor Bedrohungen wie bewaffneten Rebellen, Abholzung und Ölförderern zu schützen, sondern auch die lokale Wirtschaft anzukurbeln und möglicherweise zur Stabilisierung einer der schlimmsten Konfliktzonen der Welt beizutragen“.

Hunderte Millionen Menschen leben heute noch ohne Zugang zu Stromnetzen, die meisten davon in Afrika südlich der Sahara. Im Jahr 2019 hatten nur 8,7 % der kongolesischen Bevölkerung Zugang zu Strom. In Südsudan, Somalia, Libera, Sierra Leone, Tschad, Niger, Malawi und der Zentralafrikanischen Republik sind die Zahlen ähnlich oder noch schlechter. Nur wenige Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent können mehr als 50 % ihrer Bevölkerung mit Strom versorgen. In Ländern wie dem Kongo nimmt die Elektrifizierung langsamer zu als das Bevölkerungswachstum.

Traditionell fällen Bürger ohne Strom Bäume, um Holzkohle für die Zubereitung ihrer Mahlzeiten zu gewinnen, wodurch erhebliche Mengen an Kohlenstoff in die Atmosphäre gelangen. Die Verbrennung von Biobrennstoffen zum Kochen und Heizen ist eine der Hauptursachen für die Luftverschmutzung in Innenräumen weltweit und führt zu 1,6 Millionen Todesfällen pro Jahr, von denen die Hälfte auf Kinder unter fünf Jahren fällt. Wenn Bitcoin-Mining eine Brücke sein kann, um mehr Wasserkraft zu subventionieren und in Betrieb zu nehmen, könnte es gleichzeitig ein lohnenswertes Projekt für humanitäre Organisationen sein, um Abholzung zu stoppen, die lokale Umwelt zu schützen und Menschen zu unterstützen. Laut dem International Food Policy Research Institute hat der Kongo „das Potenzial, die Kornkammer des gesamten afrikanischen Kontinents zu werden“.

Forschung der UN stellt fest, dass die Versorgung der Menschen ohne Stromanschluss „eine verstärkte private Finanzierung und angemessene politische und steuerliche Anreize erfordert, um die Entwicklung neuer Technologien zu beschleunigen“.

Bitcoin könnte sehr wohl ein Mechanismus sein, der dazu beiträgt, Anreize zu schaffen und mehr Elektrizität und Landwirtschaft für einen Teil der Welt zu schaffen, der unterentwickelt und von Importen abhängig ist.

Es gibt verschiedene Modelle, wie Entwicklungshilfe in diesem Szenario funktionieren könnte. In einem „weniger ausgereiften“ Modell könnte ein Unternehmen wie BigBlock von Gouspillou dafür bezahlt werden, sich um alles zu kümmern, und lediglich eine Gewinnbeteiligung an einen lokalen Partner abgeben. In einem „ausgereifteren“ Modell könnte man ein Unternehmen damit beauftragen, nur die Einrichtung und Schulung zu übernehmen und alles andere den lokalen Behörden zu überlassen. Im letzteren Modell ist vorstellbar, wie die integrative Wirtschaft wachsen könnte.

Auf diese Weise könnte die humanitäre Hilfe dazu beitragen, lokale Gemeinschaften zu stärken und sie in die Lage zu versetzen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, was sie produktiver und souveräner macht. Es gibt bereits viele solcher Projekte, um kleine Gemeinden abseits der Ballungszentren in Afrika mit Strom zu versorgen, sagte Gouspillou, und Bitcoin-Mining kann sie viel profitabler und effektiver machen. Was wäre, wenn die Gates Foundation oder die EU beispielsweise 100 Millionen Dollar pro Jahr für die Finanzierung von Bitcoin-Mining in Afrika bereitstellen würden? Mit der fortschreitenden Innovation im Bereich der Satelliten-Internetverbindungen wird die Monetarisierung von Energiequellen in abgelegenen Regionen mit der Zeit immer interessanter.

Gouspillou sagte, dass das Stromnetz in seinem Heimatland Frankreich immer noch zu 70% aus Kernkraft besteht, ein Erbe von Charles de Gaulles Vision der Energieunabhängigkeit. Aber nichts davon wird für das Bitcoin-Mining genutzt, was Gouspillou als großen Fehler bezeichnete. Er schätzt, dass, wenn nur 2 % der Leistung der Reaktoren für das Bitcoin-Mining verwendet würden, dies ausreichen könnte, um die jüngsten finanziellen Schwierigkeiten des staatlichen Stromversorgers zu überwinden und wieder schwarze Zahlen zu schreiben. In den Sommermonaten und nachts ist die Nachfrage im Stromnetz geringer, aber heute bleibt diese Energie ungenutzt. Gouspillou sagte, dass diese Zeiten perfekte Gelegenheiten wären, um Bitcoin zu schürfen. Allerdings seien die Behörden ahnungslos, und er könne nicht schlafen, wenn er an verpasste Gelegenheiten denke.

Letztendlich könnte Bitcoin eine wichtige Rolle bei der Förderung der Kernenergie spielen. Dutzende von Schwellenländern erforschen die Kernenergie als eine Möglichkeit, Energieunabhängigkeit zu erreichen. Laut der World Nuclear Association ist die Größe ihrer Netzsysteme ein großes Problem, da „viele Kernkraftwerke größer sind als die fossilen Kraftwerke, die sie ergänzen oder ersetzen“. Aber auch hier gilt: Mit Bitcoin kann überschüssige Energie für Mining verwendet werden, bis die Ortschaften um das Kraftwerk herum die nötige Infrastruktur aufgebaut haben. Die Idee, Bitcoin zu verwenden, um ansonsten gedrosselte Energieerzeuger vermehrt zu nutzen, gilt natürlich auch für entwickelte Länder. Deutschland zum Beispiel hat in Vergangenheit bekanntlich mehr Windenergie erzeugt, als es nutzen kann.

Die nahezu vollständige Nichtbeachtung von Bitcoin ist eine chronische Erscheinung in der gesamten internationalen Entwicklungszusammenarbeit, die das Potenzial der Währung, die Korruption zu verringern und die Wirtschaftstätigkeit anzukurbeln, bis heute nicht erkannt oder ignoriert hat. Zu viele humanitäre Organisationen sind der Fata Morgana der „Blockchain, nicht Bitcoin“-Erzählungen zum Opfer gefallen, wodurch Hunderte von Millionen Dollar verschwendet wurden.

Die französische Geschichte entfaltet sich zu einer deprimierenden Vision in den Entwicklungsländern, wo viele Nationen über reichlich Wind-, Solar-, Wasser- und sogar Uranressourcen verfügen, aber nicht über die Netzinfrastruktur und die konzentrierte Nachfrage, um daraus Nutzen zu ziehen. Gouspillou sieht im Bitcoin-Mining, das von Humanisten oder Investoren betrieben wird, den Weg, um dies alles in Gang zu bringen.

Heute haben nur 4 % der Weltbevölkerung das exorbitante Privileg, die globale Reservewährung in ihrem eigenen Land zu nutzen. Aber in einer möglichen Zukunft, in der Bitcoin die Reservewährung ist, könnte das Schürfen aus erneuerbaren Quellen dazu beitragen, dass jede Nation das zukünftige Basisgeld der Welt direkt erlangen kann. Dies könnte einen massiven Anreiz für die weitere Expansion und Innovation im Bereich der erneuerbaren Energien bieten. „Das“, sagte Gouspillou, „ist der schöne Traum“.

5. Vermeidung von Fallstricken

Wenn humanitäre Organisationen, Stiftungen und ausländische Behörden Bitcoin-Mining an Standorten für erneuerbare Energien unterstützen, wäre dies ein möglicher Anstoß für nachhaltige, lokale Wirtschaftstätigkeit.

Der norwegische Staatsfonds, der durch Öl gestützt wird, hat eine der höchsten Lebensqualitäten der Welt finanziert. Könnten der Sudan und Äthiopien mit massiven Wind- und Solarressourcen, die das Bitcoin-Mining und ein wachsendes Stromnetz versorgen, das Norwegen der Zukunft sein?

Ein rosiger Ausgang ist natürlich noch lange nicht garantiert. Große Hindernisse in Form von korrupten lokalen Behörden und ausbeuterische ausländische Unternehmen bleiben bestehen.

Eine Möglichkeit, diese Bedrohung zu neutralisieren, besteht darin, dass internationale Investoren und Spender Bitcoin-Mining Projekte als wirtschaftliche Hebelwirkung positionieren, indem sie festlegen, dass ein Teil der Gewinne in Mikrofinanzierungen oder Risikokapital zur Gründung lokaler Unternehmen fließt. Wenn große Stiftungen und Regierungen diese Bedingungen in ihren Verträgen zur Einrichtung einer erneuerbaren Mining-Infrastruktur durchsetzen können, könnten sie einen nachhaltigen Einfluss haben.

Sogar auf der gewinnorientierten Seite gibt es die Möglichkeit, dass ausländische Bitcoin-Miner auf nicht-extraktive Weise arbeiten. Sie können dafür bezahlt werden, den Betrieb einzurichten und einheimisches Personal auszubilden, wobei einige oder alle laufenden Gewinne in der Region verbleiben. Die Bevölkerung könnte dann den Reichtum aus erneuerbaren Energien absorbieren, anstatt ihn ins Ausland abwandern zu sehen, so wie es derzeit oft geschieht. Auf diese Weise könnten Investitionen in Bitcoin-Zahlungen und -Mining ein überzeugendes ökologisches, soziales und Corporate Governance (ESG)-Narrativ für die Zukunft sein.

Eine große Herausforderung für Bitcoin besteht darin, das Schicksal von Gold zu vermeiden, das als historische Reservewährung von Kolonialmächten in Ländern wie dem Kongo geplündert wurde. Später verwahrten die USA Gold innerhalb ihrer Grenzen durch die „Executive Order 6102“ und schließlich, nach dem Bretton-Woods-Abkommen, zentralisierten sie einen Großteil des von anderen Regierungen gehaltenen Goldes. Dies half Präsident Nixon 1971, Gold aus dem Währungssystem zu entfernen und die Restriktionen in Bezug auf Kriegsausgaben zu neutralisieren. Was soll diese Art der Ausbeutung und Vereinnahmung von Bitcoin verhindern, wenn an erneuerbaren Standorten in Entwicklungsländern geschürft wird?

Satoshi Nakamoto wählte den 5. April als Geburtstag, den Tag, an dem die Executive Order 6102 im Jahr 1933 in Kraft trat. Bitcoin wurde speziell entwickelt, um gegen diese Art der Vereinnahmung resistent zu sein. Aufgrund seiner Eigenschaften und der politischen Anreize, die Bitcoin schafft, wird es für eine Regierung schwierig sein, das gesamte Mining weltweit zu kontrollieren, und im Inland ist es für Regierungen unmöglich, Bürgerinnen und Bürger effektiv von der Nutzung abzuhalten.

Schließlich ist Bitcoin unsichtbar, kann innerhalb von Minuten von einem Ende der Welt zum anderen teleportiert werden, ist programmierbar, leicht teilbar und seine Kaufkraft kann von Einzelpersonen auf verschiedene Weise und in verschiedenen Formaten gespeichert werden, was ihn äußerst Resistent gegen Konfiszierung macht.

Gold und andere abgebaute Rohstoffe haben keine dieser Eigenschaften und haben zeitweise zu extraktiven Gesellschaften geführt. Vielleicht können die offenen und genehmigungsfreien Eigenschaften von Bitcoin dazu beitragen, die Welt in eine inklusivere Richtung zu führen.

Ein letztes Hindernis ist die Tatsache, dass eine riesige globale Hilfsindustrie jetzt darauf ausgerichtet ist, Gesellschaften zu stützen, die nicht auf eigenen Füßen stehen können. Das mag zynisch klingen, aber werden große Stiftungen und Regierungsbehörden tatsächlich Bürokratie, Korruption und Abhängigkeit durch Bitcoin reduzieren wollen, wenn sie selbst davon profitieren?

Trotz der Hunderte von Milliarden Dollar, die jedes Jahr in die internationale Entwicklung investiert werden, um das Leben der Schwächsten zu verbessern, gibt es immer noch große Hindernisse.

In diesem Aufsatz wurde untersucht, wie die Korruption von Mittelsmännern und die erzwungene Abhängigkeit die humanitäre Industrie plagen und wie ein Mangel an Infrastruktur aufstrebende Märkte daran hindert, aus ungenutzten, erneuerbaren Energieressourcen Kapital zu schlagen. Für jeden, der daran interessiert ist, diese Herausforderungen zu überwinden, ist Bitcoin als humanitäres und ökologisches Werkzeug für Veränderungen einen intensiven Blick wert.

Ob als korruptionssicherer Peer-to-Peer-Zahlungsweg für Geldtransfers ins Ausland, als Initialzündung für wirtschaftliche Unabhängigkeit oder als Subvention für die staatliche Elektrifizierung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern – der zukünftige Einfluss von Bitcoin auf die Menschen außerhalb Finanz- und Investitionsbranche wird gerade erst verstanden.


Dies ist ein Gastbeitrag von Alex Gladstein im Bitcoin Magazine. Die geäußerten Meinungen sind ausschließlich seine eigenen und spiegeln nicht notwendigerweise die von Aprycot Media wider.

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